Die Rote Fabrik wird für drei Zürcher Schulklassen zum grossen Kunst-Kultur-Forschungslabor! Ausgerüstet mit Forschertagebuch, Aufnahmegerät und Fotoapparat erforschen die Kinder das Areal der Roten Fabrik und finden heraus, wie die Rote Fabrik heute genutzt wird. Welche Künstler arbeiten in den Ateliers und was machen sie dort? Wer entscheidet eigentlich, welche Bands im Clubraum spielen? Und: ist Künstlersein ein Beruf? Sie beobachten künstlerisches Schaffen, sammeln Objekte, fotografieren in Probe- und Veranstaltungsräumen und führen Interviews mit Menschen, die heute in der Roten Fabrik arbeiten. Wir stöbern in Archiven, untersuchen das Areal anhand szenografischer Methoden und stossen auf Spuren der Vergangenheit: vor 120 Jahren wurde in der Roten Fabrik Seide hergestellt und vor 70 Jahren klingelten hier die Telefone und Radios! In Gesprächen mit Experten finden die Kinder heraus, wie und warum aus der Roten Fabrik ein wichtiger Kulturort der Stadt Zürich geworden ist. Dann werden sie selber zu Künstlern: die Kinder verdichten ihre Forschungsergebnisse in einem künstlerischen Prozess zu einem Modell, das die vergangenen und die heutigen Nutzungen der Roten Fabrik sichtbar macht: Seide! Radio! Kunst! – Rote Fabrik, erzähl weiter!